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19. November 2008

Michael Gleich zum Ashoka Fellow ernannt

Ashoka ist eine internationale Organisation, die Social Entrepreneurs bei ihrer Arbeit unterstützt. In ihrer Pressemitteilung heißt es: "Der Münchener Michael Gleich, Gründer der Culture Counts Foundation, erhält die internationale Auszeichnung als Social Entrepreneur 2008. Er ist als einer von weltweit 2000 Social Entrepreneurs in das Fördernetzwerk der führenden Organisation für Sozialunternehmertum, Ashoka, aufgenommen worden. Er hat sich in einem mehrstufigen, nationalen und internationalen Auswahlprozess allein in Deutschland gegen rund 300 Mitbewerber durchgesetzt, weltweit wurden mehr als 7.000 Kandidaten begutachtet. Am 19. November wird er feierlich in München als Social Entrepreneur geehrt.
Michael Gleich erhält von Ashoka finanzielle Unterstützung, Beratung und Verbindungen zu Wirtschaft und Wissenschaft, damit er das Konzept hinter Peace Counts und Culture Counts - die Stärkung demokratischer journalistischer Strukturen und konstruktive Berichterstattung - weiter verbreiten kann.
Ashoka zeichnet jedes Jahr weltweit die talentiertesten Social Entrepreneurs aus - Menschen, die unternehmerisches Denken mit sozialen, gemeinnützigen Zielen verknüpfen und bahnbrechende Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln. Das bekannteste Mitglied des Ashoka-Netzwerks ist Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus."

> Ashoka Deutschland

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Bonn, 3. Juni 2008

Peace Counts auf dem Global Media Forum

Können Medien einen Beitrag zur Verhinderung von Kriegen und zum Aufbau des Friedens leisten? Das war die Kernfrage des Global Media Forum, das die Deutsche Welle zusammen mit zahlreichen Entwicklungsorganisationen in Bonn veranstaltete. Prominente Teilnehmer waren u.a. die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi, die Chefs von Radio France International, BBC World Service Trust, Radio Netherlands, Voice of America und Voice of Russia. Peace Counts Initiator Michael Gleich stellte das Multimedia Projekt in einem Workshop der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit vor. Kernfrage hier: Wie bringt man ein komplexes Thema wie Frieden in populäre Medien? Antworten darauf gaben auch Sharmini Boyle (Young Asia TV), Klaas Glenewinkel (MICT), Stephanie Schell-Faucon (GTZ) und John Marks (Search for Common Ground). Die Medienmacher waren sich einig: Ein breites Publikum gewinnt man nicht mit moralischen Appellen, sondern mit spannenden Erzählformaten -- von brillant fotografierten Reportagen bis hin zur Multi-Kulti-Soap Opera. Wie man mit dem Thema Frieden fasziniert, demonstrierte die Ausstellung "Die Friedensmacher", die während des Global Media Forums in Bonn zu sehen war.


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Kloster Horb, 3. November 2007

Horber Friedenstage kooperiern mit Peace Counts

Mit der Fotoausstellung „Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ wurden am Samstag im Kloster-Forum die neunten Horber Friedenstage unter dem Motto „Frieden geht anders!“ eröffnet. Helmut Loschko vom Projekt Zukunft unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung von Friedensarbeit in der aktuellen weltpolitischen Situation. Günther Gugel, Geschäftsführer des Tübinger Instituts für Friedenspädagogik, führte in die Themen der Ausstelung ein. Im ganzen deutschsprachigen Raum gebe es kein ähnlich aufgearbeitetes Lernprojekt. Denn zur Ausstellung gibt es vielfältiges didaktisches Material, Podcasts, eine CD, ein Buch und sogar einen Film. Friedensjournalismus heißt die Devise. Statt voyeuristische Bilder zu zeigen und die Schwächen der Menschen auszunutzen, werden diese begleitet. So stehen auch keine abstrakten Philosophien im Mittelpunkt, sondern reale Biographien aus vielen Ländern. Positive Beispiele aus Mali, Brasilien, Sri Lanka, Nordirland, Südafrika, Japan, Israel, Mazedonien und von den Philippinen sollen zeigen, wie faszinierend Frieden sein kann.

> Peace Counts School

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Palma de Mallorca, 7. November 2006

Lesung im Club Diario

"Según la media estadística, una guerra dura siete años, pero la cifra también indica que todas las guerras terminan en algún momento", aseguró en el Club DIARIO de MALLORCA Michael Gleich, periodista de Munich y fundador de Peace Counts, una fundación de medios de comunicación que ha producido en los últimos 4 años reportajes sobre 29 regiones del mundo vendidos en toda Europa a magazines, periódicos y televisiones, cuyos protagonistas son instigadores de la paz.
Sobre el proceso de paz que el Gobierno promueve en el País Vasco, Gleich propuso "aportar el granito de arena a la solución del conflicto. Acercar a las personas y ofrecer soluciones de otras regiones con problemáticas parecidas".
En la conferencia se encontraban la cónsul alemana en Balears, Karin Köller, con su hija Katharina; el artista Nils Burwitz y la mediadora Sigrid Eckold entre el numeroso público que asistió con mucho interés al acto.


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Berlin, 17. Oktober 2005

"Die Friedensmacher" – Eine Laudio von Reinhard Höppner

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann kann sich das Gesicht der Welt verändern.“ Mit diesem Satz beginnt Reinhard Höppner, ex-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und der Präsident des nächsten Evangelischen Kirchentages, seine Laudatio anlässlich der Buchvorstellung bei der GTZ in Berlin. "Das Buch vermittelt ein Gefühl dafür, wie sie (die kleinen Leute) das Gesicht der Welt verändern. Die Bilder und Geschichten, die uns da anrühren, machen die Probleme dieser Welt nicht kleiner. Im Gegenteil, möchte man sagen, es kommen viele neue hinzu, die wir längst aus der Top-Liste der Wichtigkeiten aussortiert hatten. Aber es gelingt diesen Geschichten, den Kriegen und Konflikten diesen bitteren Geruch der Ausweglosigkeit zu nehmen. Die Botschaft heißt: Wir Menschen sind nicht ohnmächtig."
Am Ende seiner Ausführungen gibt Höppner eine "Gebrauchsanweisung" für das Buch: "Leg es neben den Fernseher. Und wenn du die Schreckensnachrichten nicht mehr ertragen kannst, ließ eine dieser Geschichten. Dann kannst du eigentlich nicht anders, als zu überlegen wie du an deinem kleinen Ort deinen kleinen Schritt tun kannst."


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München, 6. Oktober 2005

Peace Counts-Buch erschienen

Täglich berichten die Abendnachrichten von den Brennpunkten der Welt: Krieg, Tod, Vertreibung. Doch in allen Konfliktregionen gibt es gleichzeitig Menschen, die für das Kontrastprogramm stehen: Sie engagieren sich mutig, kreativ und erfolgreich für den Frieden. Sie sind die Helden der globalen Zivilgesellschaft. Doch weil ihre Arbeit mühsam und langwierig ist, bleibt sie von den Medien meist unbeachtet.
Dieses Buch ist eine Expedition zu den besten Friedensstiftern der Welt. Renommierte Autoren und Fotografen erzählen von ex-Terroristen in Nordirland, die Jugendliche von Gewaltfreiheit überzeugen; von einem Priester, der sich zwischen Bauern und Guerilleros stellt; von einer Gynäkologin – halb Muslimin, halb Christin –, die auf dem Balkan zwischen den beiden Gruppen vermittelt; vom Wunder am Jordan, wo sich Umweltschützer aus drei verfeindeten Staaten für sauberes Wasser engagieren. Von Ärzten, Entwicklungshelfern, Geschäftsleuten und Menschenrechtlern, die angesichts scheinbar auswegloser Situationen immer wieder Auswege finden. Wir lernen Vorbilder kennen, die Hoffnung geben und ermutigen.
Die gesammelten Erfahrungen „Wie man Frieden macht“ helfen uns auch im eigenen Alltag, denn Konflikte gibt es in Familie, Schule und Firma, und überall sind konstruktive Lösungen gefragt.
Alle Autoren und Fotografen haben auf ihre Honorare verzichtet, sodass die Tantiemen zu 100 Prozent in Friedensprojekte vor Ort fließen.


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Tübingen, im September

CD-Rom

Eine neue CD-ROM "Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher" ist auf dem Markt. Sie stellt zehn Friedensprojekte aus den Regionen Nordirland, Naher Osten, Sri Lanka, Mazedonien, Afghanistan, Kolumbien, Japan, Philipponen, Südafrika und Mali vor. Des Weiteren werden in eigenen Sequenzen die Grundsätze des Friedensjournalismus und der Friedensfotografie aufgezeigt sowie Hintergründe, Ziele und Arbeitsweise von Peace Counts project dargestellt. Eine eigene Sequenz beschäftigt sich mit dem Thema "Wie man Frieden macht".
Zu beziehen ist die CD über das Institut für Friedenspädagogik in Tübingen, online-shop:
http://www.friedenspaedagogik.de


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München, Juni 2005

Petra Gerster präsentiert "Die Friedensmacher"

Das Peace Counts-Buch erscheint Anfang Oktober im Carl Hanser Verlag, München. Im Verlagsprospekt ist es als "Spitzentitel" angekündigt, für den intensiv geworben wird. Zwei Dinge insbesondere zeichnen das Buch aus: Es wird herausgegeben und präsentiert von der ZDF-Journalistin Petra Gerster, die sich als engagierte Moderatorin von "Mona Lisa" und erfolgreiche Buchautorin einen Namen gemacht hat. Und: Alle Tantiemen fließen in die konkrete Friedensarbeit vor Ort, nämlich in die Projekte des kolumbianischen Paters Giovani Presiga.
Das Buch enthält elf Reportagen als eine Art "Best of" des Projekts, in Form opulenter aufgemachter Text-/Bildstrecken. Dazu zwei Essays: "Wie man Frieden macht" mit den Lernerfahrungen, die unsere Teams in 24 Konfliktregionen weltweit gewonnen haben. Und "Wie sich Frieden auszahlt", über die Zusammenhänge zwischen Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand. Das Buch zielt auf das breite Publikum, verbindet visuellen und Lesegenuss mit konkretem Engagement. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Privatleute, vor allem aber auch Firmen und Organisationen das Buch als Weihnachtsgeschenk weitergeben würden.


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Bonn, 20. April 2005

Frieden mit den Rittern der Wüste

Peace Counts Forum zu Mali.
Vorgestellt wird die Arbeit der Friedensstifter Henner und Barbara Papendieck. Als die beiden vor elf Jahren im Auftrag der GTZ nach Mali kamen, herrschte dort Krieg. Zwei Dürrekatastrophen hatten das karge Weideland zerstört und den Tuareg die Lebensgrundlage genommen. Die Gelder aus dem Ausland versickerten bei den Behörden in der Hauptstadt Bamako im Süden. Der Norden dagegen wurde seit Jahrzehnten vernachlässigt. Die Tuareg rebellierten. Im Kampf gegen die Zentralregierung starben Tausende, 400.000 Tuareg wurden vertrieben.
Heute herrscht in Mali ein fragiler Frieden. Die Tuareg haben erkannt, dass er sich auch für sie auszahlt. Die Friedensstifter Henner und Barbara Papendieck haben dazu erheblich beigetragen. Im „Programm Mali-Nord“ – finanziert vom BMZ und durchgeführt mit Unterstützung der GTZ – bauen sie Schulen, Rathäuser, Gesundheitsstationen, Brunnen sowie Bewässerungsfelder und helfen Nomaden, sesshaft zu werden. Dabei unterstützt sie ein Netzwerk von Dorf- und Fraktionschefs und Marabuts, die in der Bevölkerung Respekt genießen.
Mittwoch, 20. April 2005, 19.00 Uhr
im UN-Haus Carstanjen
Martin-Luther-King-Str. 8 in Bonn


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Valetta, 21. Februar 2005

Peace Counts auf Malta

Auf Einladung des maltesischen Umweltministers referierte Michael Gleich ivor knapp 100 Zuhörern zu der Frage: Wie stellt man komplexe globale Probleme wie Frieden und Biodiversität so faszinierend dar, dass sich auch das breite Publikum für solche Themen interessiert? Die Erfahrungen aus den Projekten Peace Counts und Life Counts zeigen, wie wichtig spannende Visualisierungen (Illustrationen, Fotos, Design) bei der massentauglichen Umsetzung sind. "Man kann sich bei der immer stärkeren Konkurrenz um Aufmerksamkeit nicht mehr darauf verlassen, dass die Menschen von allein kommen – man muss sie dort abholen, wo sie stehen", betonte Gleich. Malta könnte ein weiterer Knoten in unserem Netzwerk werden, wenn es gelingt, das "Peace Boat" dafür zu gewinnen, im kommenden Jahr die Mittelmeer-Insel anzulaufen.


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Bonn, Oktober 2004

Peace Counts forum in Bonn: Die gefahrvolle Mission des Padre Giovani Presiga

In Kolumbien tobt einer der blutigsten und verworrensten Bürgerkriege Lateinamerikas. Regierungstruppen, Guerilla und zersplitterte paramilitärische Gruppen kämpfen um die Kontrolle von Gebieten. Geld aus dem Kokainhandel befeuert den Konflikt zusätzlich. Die Zahl der politischen Morde geht in die Zehntausende, meist sind Zivilisten die Opfer.
In dieser Situation riskiert Pater Giovani Presiga immer wieder sein Leben, um der verarmten Landbevölkerung beizustehen. Im Falle von Entführungen, mit denen sich die Söldnergruppen finanzieren, kämpft er als Vermittler für seine Schäfchen. Mit seinem Projekt "Frieden und Versöhnung" hilft er den Dörfern in der Provinz Antioquia , wirtschaftlich stärker zu werden und der Guerilla nicht mehr schutzlos ausgeliefert zu sein. Padre Presiga berichtet beim nächsten Peace Counts forum von seiner gefahrvollen Arbeit. Die Einführung hält Fritz Hempler, der seit langen Jahren für die GTZ in Medellin arbeitet.
Datum: 6. Oktober 2004, 19.00 Uhr, Ort: Kantine des UN-Hauses Carstanjen, Martin-Luther-King-Str. 8 in Bonn, Veranstalter: BICC, GTZ, Stadt Bonn, CIC und der WDR. Kontakt: Susanne Heinke, heinke@bicc.de


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Bonn, 4. März 2004

Peace Counts forum in Bonn: Der Abt von Jerusalem

Abt Benedikt Lindemann hat wieder einmal alle in seinen Bann gezogen. Er war bereits zum zweiten Mal Gast auf einem Peace Counts forum, diesmal in Bonn. Er berichtete von der Friedensarbeit seines Klosters an einem der schwierigsten Orte der Welt, in Jerusalem, genau auf der Grenzlinie zwischen dem jüdischen Westen und dem arabischen Osten. Er kam auf Einladung der Stadt Bonn, des Bonn International Centers vor Conversion, des Center for Inrternational Cooperation und WDR5. Die Einführung in die Nahost-Problematik besorgte Dr. Corinna Hauswedell (BICC), moderiert wurde die Veranstaltung von dem Hörfunkjournalist Dr. Heiner Wember.
Abt Benedikt ist auch, u.a. angeregt von Peace Counts, der diesjährige Träger des Göttinger Friedenspreises. In ihrer Laudatio sagte Antje Vollmer, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages: „Ihre Arbeit, Ihre Vermittlung zwischen den Kulturen, Philosophien und Religionen, Ihre echte Freundschaft zu den Mitmenschen anderer Glaubensrichtungen“ bereite den Boden, um neue hoffnungsvolle Vorstöße im Nahen Osten überhaupt zu ermöglichen. Besonders lobte sie das neue Projekt des Klosters, eine Friedensakademie als Forum für junge Leute, Theologen, Pädagogen und Journalisten, Juden, Moslems und Christen.


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